Christian Kern

"Ich bin ein rationaler Mensch, mir ist schwer verständlich, warum nicht rascher nach Lösungen gesucht wurde"
(Kern während der Flüchtlingskrise).

Christian Kern wurde von den Medien bereits als “Kanzler der Herzen” bezeichnet und wird immer wieder als idealer Nachfolger von Werner Fayman gehandelt.
Im Zuge der Flüchtlingskrise 2015 bewies der ÖBB-Chef nicht nur Menschlichkeit, sondern auch hohe Krisenkompetenz und Managerqualitäten. Damit verfügt Kern über zentrale Eigenschaften für einen Parteiobmann, der die Sozialdemokratie in eine positive Zukunft führt.


Lebenslauf

Vorstandsvorsitzender der ÖBB-Holding-AG
geboren am 4. Jänner 1966 in Wien, 50 Jahre alt

Lebensstationen:

  • Studium der Kommunikationswissenschaften
  • Wirtschaftsjournalist
  • Assistent des Staatssekretärs Peter Kostelka
  • Büroleiter und Pressesprecher des Klubobmanns der sozialdemokratischen Parlamentsfraktion
  • Vorstand beim Stromanbieter Verbund
  • Vorsitzender der Gemeinschaft der Europäischen Bahnen


Statement

Christian Kern gilt als großer Favorit auf die Nachfolge von Werner Faymann als Parteiobmann der SPÖ. Diese Position hat sich der ÖBB-Chef in den letzten Jahren hart erarbeitet. Als geübter Manager begann er, die österreichische Bahn zu sanieren und führte die ÖBB zurück auf einen Erfolgskurs. Auch bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Bahn ist er beliebt. Seit Kern Chef sei, müsse man sich nicht mehr dafür schämen, für die ÖBB zu arbeiten, heißt es immer wieder.
Große öffentliche Aufmerksamkeit kam Christian Kern zuletzt im Zuge der Flüchtlingskrise zu Gute. Mit hohem Engagement, unkompliziert und bestimmt, stellte er die Infrastruktur der Bahn in den Dienst der „Train of Hope“ Bewegung. In der Öffentlichkeit stieg Kerns Popularität enorm. Die Medien verliehen ihm kurzerhand den Titel „Kanzler der Herzen“.

Eine von Christian Kerns großen Stärken ist seine breite berufliche Erfahrung. Der Kommunikationswissenschaftler begann seine Karriere als Journalist. Später wird er Mitarbeiter von Peter Kostelka im Bundeskanzleramt und schließlich dessen Pressesprecher im Parlament. Mit Kerns Wechsel zum Stromerzeuger „Verbund“ steigt seine Karriere steil an. Bereits nach zwei Jahren wird er Chef des Verbund-Stromhandels. Auch als Leiter der „Austrian Power Trading“ sammelt Kern umfangreiches Know-How.
Seit seinem Wechsel an die Spitze der ÖBB gilt Kern als einer der erfolgreichsten und besten Wirtschaftsmanager Österreichs. Auch international wird das in hohem Ausmaß gewürdigt: Kern ist seit 2014 Präsident der Gemeinschaft der 80 europäischen Eisenbahngesellschaften und vertritt diese auf europäischer Ebene.
Neben seinen Managementqualitäten beweist Kern auch Gespür für sensible gesellschaftspolitische Fragen: Er veranlasst die Aufarbeitung der Rolle der Bahn während des Nationalsozialismus. Von der Israelitischen Kultusgemeinde Wien erhält er für dieses herausragende Engagement die Torberg-Medaille.

Kern gilt nicht als Ideologe, sondern als entscheidungsfreudiger und verantwortungsbewusster Pragmatiker, der zielstrebig und geduldig nach Lösungen sucht. Neben seiner großen Erfahrung und seinen oftmals bewiesenen Qualitäten, vereint er damit zentrale Eigenschaften eines erfolgreichen Leaders.